Für kleine Unternehmen ist Einbruchschutz allein gegen Vandalismus und Datenverlust eine Frage der Existenz, denn der Verlust sensibler Daten und täglicher Arbeitsgeräte bedeutet einen schmerzlichen Einschnitt in das Arbeitsleben und die Kundenbeziehungen, die nicht selten scheitern, wenn das Unternehmen zu lange arbeitsunfähig ist.
Schadenstatistik
Alle Statistiken und Untersuchungen zur Einbruchhäufigkeit sprechen eine klare Sprache: eingebrochen wird in Deutschland sozusagen im Zwei-Minutentakt. Die Kriminalitätsstatistik ermittelte für das Jahr 2003 eine Zahl von rund 430.000 Einbrüchen, davon ca. 215.000 und damit genau die Hälfte in Wohnungen, Boden- und Kellerräumen. Betroffen sind dabei nicht nur Villen und einsam gelegene Häuser, sondern oft durchschnittliche Einfamilien- und Reihenhäuser oder Wohnungen in Mehrfamilienhäusern. Gerade die durchschnittlichen Haushalte sind von den Folgen eines Einbruchs schwer getroffen: Abgesehen von den psychischen Folgen sind sich viele Privathaushalte der Werte von alltäglichen Gegenständen gar nicht bewusst. Nicht selten stellt sich erst im Schadenfall eine Unterversicherung heraus.
Wirksamkeit der Sicherheitstechnik
Besonders aussagekräftig ist der statistische Vergleich: Während die Menge der Diebstahldelikte insgesamt leicht rückläufig ist, steigen die entstandenen Schäden. Parallel zum Wachstum des Marktes für Sicherheitstechnik wächst auch die Anzahl der gescheiterten Einbruchversuche. Mit anderen Worten: Die Investition in Sicherheitstechnik lohnt sich — sowohl für private Haushalte, als auch für Unternehmen.
Geschäftsräume
Nicht nur dem Handel machen Ladendiebstähle zu schaffen: Diebstahl und Einbruch bedrohen die klein- gewerblichen, mittelständischen oder selbstständigen unternehmerischen Existenzen. Ladenpassagen, Bank- und Geschäftszentren, aber auch private Wohn- und Geschäftsviertel werden heute nicht selten rund um die Uhr von privaten Wach- und Sicherheitsunternehmen gesichert.Erhöhtes Risiko z. B. für Ärzte, Apotheker, Büros ...
Neben den klassischen Zielgruppen sind heute auch Rechtsanwälte, Architekten und Agenturen — aber vor allem Ärzte und Apotheken durch Überfälle oder Einbrüche gefährdet, die Mitarbeiter, Kunden und nicht zuletzt die unternehmerische Existenz insgesamt bedrohen.
Datenverlust = Existenzverlust
Die zunehmende Verflechtung der Menschen und der Wirtschaft mittels moderner Informationstechnologie macht die Unternehmensdaten zu einem sensiblen Punkt: Der Verlust von Daten durch Zerstörung oder der Diebstahl ganzer Büroausstattungen inklusive Computern und Servern kann heutzutage den unternehmerischen Ruin bedeuten, denn die Versicherung kann materielle Verluste ausgleichen, aber nur schwer ideelle Werte schützen. Der präventiven Sicherheitstechnik kommt bei Werbe- und Medienunternehmen, Architekten und Ingenieuren, Rechtsanwälten und Ärzten sowie weiteren Branchen eine besondere Bedeutung zu.
